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Die Großen Arkana des Tarot  als Pfad zum Selbst: Begegnungen, Gespräche, Erlebnisse, Teil 1
0.99 EUR  1.71 EUR

Die Großen Arkana des Tarot als Pfad zum Selbst: Begegnungen, Gespräche, Erlebnisse, Teil 1

Autor

Peter Bernhard

Bisheriger Preis

1.71 EUR (Stand: 11.03.2020)

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Vergünstigter Preis

0.99 EUR (Stand: 14.03.2020)

Kurzbeschreibung

Diese kleine Schrift will den Leser einen neuen Blick auf die Großen Arkana des Tarot werfen lassen und ihn auch anleiten, einen Weg des inneren Wachstums und der Bewusstwerdung zu gehen. Die Großen Arkana zeigen uns den Weg zum Erwachen und zum Glück. "Carlos gab mir eine Übung mit der ich die Konzentration ohne Anstrengung üben sollte. Es war eine einfache Übung im Jonglieren. So verbrachte ich die nächsten drei Tage unten am Fluss und versuchte mein Bestes aber ich kam über die Anfänge nicht hinaus. Die junge Frau kam wieder vorbei und lächelte mir zu. „Ah, du bist beim Magier angelangt.“ rief sie. Hier lebte jeder in der Welt des Tarot, seit jener dunklen Zeit, als die Katharer und ihre Freunde durch ein Tal in den Süden entkommen waren. Carlos gab mir auch die Möglichkeit durch andere Tätigkeiten zum Flow zu gelangen, wie durch Schreiben, Flöte spielen, Tai Chi und vieles mehr. Ich konnte aber nur schreiben und fing an eine Geschichte zu schreiben. Ich spürte zuerst Widerstand, weil mein innerer Zensor zur mir von der Vergeblichkeit meiner Bemühungen sprach, aber nach einigen schweren Minuten des Schreibens ging es leichter. Die Inspiration kam dazu und ich geriet in der Tat in eine Art Flow. Stolz berichtete ich Carlos davon. „Nicht schlecht, Bernhard. Der Magier macht aber noch mehr als nur in Trance zu sein. Er stellt die Frage, ob wir die Welt mit unseren Gedanken kontrollieren können oder nicht. Er versucht es zumindest. Das ist klar. Aber kann er es? Was denkst du?“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich glaube er kann es nicht. Da kann er noch so viel denken.“ Carlos grinste. „Das stimmt. Es hat noch keiner Berge versetzt. Vielleicht weil keiner wirklichen Glauben besitzt. Aber im Rahmen dieser Welt, im Rahmen des Alltags, glaubst du, dass Leute Dinge wie Geld anziehen können?“ Ich dachte nach. „Ich denke, dass manche das können. Auch wenn ich neidisch auf die bin.“ Carlos verschränkte die Arme vor seiner Brust, und sah mich nachdenklich an. Sein schwarzer Bart war inzwischen fast ganz weiß geworden, nur seine buschigen Augenbrauen besaßen noch viele schwarze Haare. „Gut, dass du das zugeben kannst! Es gibt also Menschen, die die Außenwelt mit ihren Gedanken manipulieren können. Was sollen wir nun mit dieser Erkenntnis anfangen? Wie können wir unser Leben ändern? Wir haben die Erinnerung an unsere wahre Natur vom Narren geerbt. Das ist ganz schön und für einen reinen Mystiker auch ausreichend. Der kann gleich anfangen, die Felsen, den der Narr herunterfiel wieder hinaufzuklettern. Dies wird im Baum des Lebens der Kabbala durch die mittlere Säule dargestellt. Aber wir normalen Menschen wollen noch etwas vom Leben haben und nicht alles hinter uns lassen. Vor allem der Magier nicht. Der würde am liebsten alles kontrollieren. Welcher Stimme folgt er dabei? Der Stimme des Ego, das narzisstisch ist oder der Stimme des höheren Selbst, das das Wohlergehen aller Wesen immer im Blick hat, weil es weiß, dass wir alle verbunden sind.
Wie können wir dieses alte Dilemma des menschlichen Lebens lösen? Was denkst du?“ „Ich habe keine Ahnung. Ich wechsle zwischen ein Egoismus und manchmal ein bisschen Altruismus hin-und her. Ich denke, wenn ich nicht für mich selbst sorge, gehe ich am Ende leer aus.“ Carlos nickte. „Das tun wir alle. Wir vertrauen Gott nicht wirklich. Aber sei es drum. Wir sind noch immer Menschen auf dieser Welt. Jeder von uns hat der Welt etwas Besonderes zu geben. Wenn er es nicht gibt, gehen er und die Welt leer aus. Wir müssen also auf unserem Weg durch die großen Arkana erkennen, was unsere persönliche Gabe ist. Der Magier jongliert mit den Elementen der Welt, die durch die vier Farben der kleinen Arkana dargestellt werden, den Stäben für Feuer und das Göttliche, die Kelche für die Welt der Emotionen und der Schöpfung, die Schwerter für die Welt der Gedanken und Ideen und die Scheiben für die Welt der realen Projekte und dem Geld. Was der Magier nun braucht, damit sein Spiel einen Sinn hat, ist ein Ziel..."