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Regentage und Sonnenschein: Ein Liebesroman
0.99 EUR  2.99 EUR

Regentage und Sonnenschein: Ein Liebesroman

Autor

Daphne Teubner

Bisheriger Preis

2.99 EUR (Stand: 23.01.2020)

Rabatt

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Vergünstigter Preis

0.99 EUR (Stand: 25.01.2020)

Kurzbeschreibung

»Sara, sssshhhhtttt, alles wird wieder gut«, versuche ich sie zu beschwichtigen, das nimmt ja kein Ende.
Sie löst sich von mir, tritt einen Schritt zurück und schreit mich an: »GAR NICHTS WIRD WIEDER GUT! NIE WIEDER!«



Paul ist frisch verwitwet und hat ein Problem: Er kann seine Kinder während er geschäftlich unterwegs ist nicht alleine in seinem großen Haus zurücklassen. Fremden will er seine Kinder aber auch nicht anvertrauen.
Dann trifft er Sara, die auf der gleichen Schule war wie er, bei einer Selbsthilfegruppe für Trauernde wieder. Sara hat ihren Mann verloren und als sie ihm beichtet, dass sie aus ihrer Wohnung raus müsse, schlägt er ihr vor, dass sie in sein Gästezimmer ziehen kann, wenn sie dafür seine pubertierenden Kinder beaufsichtigt.
Eine reine Zweckgemeinschaft, denn eine neue Frau in seinem Leben will Paul nicht, schon alleine wegen der Kinder.
Dann ist da der nicht ernst gemeinte Kuss, den keiner von ihnen vergessen kann, schwierige Familienmitglieder und schon ist das Chaos perfekt.


Regentage & Sonnenschein ist ein abgeschlossener Liebesroman, mit leisen, traurigen Tönen, viel Humor, Romantik und leicht pikanten Stellen.
Abwechselnd aus der Sicht von Sara und Paul erzählt.





Kleine Leseprobe
An meinem Getränk nuckelnd lausche ich was meine Freundinnen erzählen, als links und rechts von mir zwei Hände auf dem Tresen auftauchen und ich von Armen und einem Körper festgenagelt werde. Ich erkenne den Geruch des Mannes sofort. Das ist Paul!
Er flüstert mir ins Ohr: »Hey Süße, tue mal so, als würdest du mich nicht kennen. Nur für einen kleinen Spaß mit den Kollegen.«
Nach dieser Aufforderung drehe ich mich, so gut ich kann um und tue sie, als würde ich ihm eine scheuern. Vielleicht übertreibe ich ein wenig, denn er tritt wieder einen Schritt zurück, hebt gleichzeitig seine Hand an die Wange und schaut mich erstaunt an. »Wofür war die denn?«
»Ich lasse doch keine fremden Kerle so nahe an mich ran«, sage ich fröhlich und zwinkere ihm zu, »Vor allem nicht, wenn sie so aufdringlich sind.«
Bevor er wieder abhauen kann, ziehe ich seinen Kopf an der Krawatte zu mir, wie praktisch, jetzt weiß ich, wofür die Dinger gut sind und frage misstrauisch, weil er ein klein wenig nach Alkohol riecht: »Paul, du weißt wer ich bin, oder? Bist du betrunken?«
»Schuldig. Aber Sara, Sara, natürlich weiß ich, wer du bist.«
Er drückt sich enger an mich, schaut mir in die Augen und fragt noch einmal neckisch: »Deine Nummer?«, und klimpert übertrieben mit den Wimpern.
»Flirtest du mit mir Paul?«, erkundige ich mich etwas atemlos, aber in bemüht amüsierten Tonfall. Seine körperliche Nähe verwirrt mich heute. Klar ist mir schon aufgefallen, dass er attraktiv ist, aber ich hatte dieser Seite, dieser männlichen, anziehenden Seite, bis jetzt einfach keine Beachtung geschenkt.
»Endlich merkst du es Süße«, sagt er und ermahnt mich, als ich nicht reagiere: »Ich warte immer noch auf deine Nummer. Ich wusste nicht, dass es so schwer ist, dich dazu zu bekommen bei einem kleinen Spaß mitzumachen.« Seine Augen funkeln die ganze Zeit spitzbübisch, ich glaube, er hat jede Menge Spaß.
»Ja, okay, ich spiele dein Spielchen mit«, sage ich und dann fällt mir was ein: »Und was bekomme ich dafür? Schließlich lasse ich dich total männlich vor deinen Kollegen dastehen, wenn ich dir meine Nummer gebe!«
Er schaut mir in die Augen und fragt lässig: »Was willst du denn dafür?«
Ich lege meinen Kopf schräg und räuspere mich. Verdammt, mir fällt nichts ein. Während mein Gehirn nach einem witzigen, schlagfertigen und vielleicht sogar noch nützlichen Gefallen sucht, lenke ich ab und frage: »Rieche ich Scotch?«
»Willst du ihn von meinen Lippen kosten?«
»Himmel, nein«, denke ich und »Himmel, ja!«, sage ich. Scheiße, das war falsch rum. Ups. Er verwirrt mich echt ganz schön, wenn er den sexy Typen raushängen lässt.