So manch ein Leser reibt sich wahrscheinlich derzeit die Augen, wenn er sich auf Amazon ein Buch herausgesucht hat und auf das Lieferdatum schaut. Der Online-Riese hat angekündigt, dass sich das Unternehmen zunächst auf die Lieferung und Verfügbarkeit von lebenswichtigen Gütern konzentrieren möchte, andere Artikel wie beispielsweise Bücher, sind da erst einmal außen vor.

„Tun sie sich und dem lokalen Buchhandel etwas Gutes und beschenken Sie sich und Ihre Lieben zu Ostern mit Büchern.“ Genau das fordert der Bayrische Kunstminister Bernd Sibler. Damit macht er auf ein wirklich sehr wichtiges Thema aufmerksam, welches derzeit eher weniger in den Medien erwähnt wird.

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus und gerade das Bundesland Bayern ist schwer von der Krise betroffen. Pflegekräfte, Ärzte und auch die Polizei leisten einen Kraftakt, um diese Krise bestmöglich zu bewältigen, doch jetzt löste ein Tweet der Münchener Polizei Unmut bei vielen Lesern aus.

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus und vor allem kleine Unternehmen oder Soloselbstständige bangen um ihre Existenz. Doch in wie weit ist die Buchbranche mit ihren stationären Geschäften, dem Verlagswesen, den Autoren und vor allem dem Online-Handel betroffen?

Bewiesen ist, dass Lesen Stress reduziert und uns leichter entspannen lässt. Auch kann es uns helfen, besser einzuschlafen, weshalb wir eine gute Abendlektüre zu schätzen wissen. Zudem kann häufiges Lesen das Risiko reduzieren, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken, da bei Lesen das Gehirn gefordert und fit gehalten wird.

Die Leipziger Buchmesse wird wegen des Corona-Virus abgesagt. Das beschlossen am Dienstag Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), das Leipziger Gesundheitsamt und die Verantwortlichen der Messe.