So manch einer weiß schon gar nicht mehr wie es sich anfühlt einfach mal mit ein paar Freunden oder Bekannten auszugehen und gemütlich in einer Bar zu hocken. Und doch kann man es sich trotz allem zuhause gemütlich machen und einfach mal wieder ein gutes Buch lesen.

Bücher gehören für viele Menschen einfach dazu. Laut den meisten Landesregierungen sind Bücher aber nicht „lebensnotwendig“ und so sind auch die allermeisten Buchhandlungen von den Einschränkungen des Coronavirus betroffen.

Honorare für Lesungen und ähnliche Veranstaltungen planen viele Autoren als zusätzliche Einnahmequelle ein und so manch einer würde ohne wohl kaum über die Runden kommen. Doch seit dem Ausbruch des Coronavirus können solche Veranstaltungen nicht mehr stattfinden.

Es war zu erwarten, doch trotzdem hätte kaum jemand mit diesen gewaltigen Auswirkungen auf dem Buchmarkt rechnen können. Wie das „Börsenblatt“ berichtet ist der Umsatz des Buchhandels im März um mehr als 30% zum Vorjahresmonat eingebrochen. Viele Händler kämpfen schier ums Überleben.

So manch ein Leser reibt sich wahrscheinlich derzeit die Augen, wenn er sich auf Amazon ein Buch herausgesucht hat und auf das Lieferdatum schaut. Der Online-Riese hat angekündigt, dass sich das Unternehmen zunächst auf die Lieferung und Verfügbarkeit von lebenswichtigen Gütern konzentrieren möchte, andere Artikel wie beispielsweise Bücher, sind da erst einmal außen vor.

„Tun sie sich und dem lokalen Buchhandel etwas Gutes und beschenken Sie sich und Ihre Lieben zu Ostern mit Büchern.“ Genau das fordert der Bayrische Kunstminister Bernd Sibler. Damit macht er auf ein wirklich sehr wichtiges Thema aufmerksam, welches derzeit eher weniger in den Medien erwähnt wird.