Buchhändler atmen auf – Zumindest vorerst

Nach 4 Wochen Zwangspause dürfen nun auch Buchhandlungen die Pforten öffnen und wieder Kunden empfangen.

Viele Händler hatten zwar auf Lieferdienste und Online-Shops gesetzt, doch die Laufkundschaft macht nach wie vor einen sehr großen Anteil vom Gesamtumsatz aus und so können viele Buchhandlungen zumindest vorerst aufatmen. Die Geschäfte müssen wie viele andere Betriebe auch strengste Hygiene-Vorkehrungen treffen, um wieder Kunden empfangen zu dürfen.

Laut NDR haben zuvor etwa 90% aller Buchhandlungen ihre Dienste ins Internet verlegt und eigene Online-Shops aufgebaut bzw. bereits vorhandene wieder aufpoliert und benutzt. Zuvor hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels davor gewarnt, dass gerade kleine Buchhandlungen, die noch größtenteils inhabergeführt, sind enorm von der Corona-Krise betroffen sein werden und eine Insolvenzflut droht. Viele Händler hoffen nun auf die Solidarität ihrer Kundschaft und das sich diese an die staatlich verordneten Hygiene-Vorgaben halten.