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Wir sehen uns: Eine erotische Geschichte
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Wir sehen uns: Eine erotische Geschichte

Autor

Fanny Vagant

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2.99 EUR (Stand: 15.01.2020)

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0.99 EUR (Stand: 18.01.2020)

Kurzbeschreibung

Hannah ist eine erfolgreiche Literaturagentin in den Vierzigern, die sich damit begnügt lediglich einen kleinen Kreis von Kundinnen und Kunden zu betreuen.
Sie hat schon lange bemerkt, dass der neue Kellner in ihrem italienischen Lieblingsrestaurant, Maurizio, in sie verliebt zu sein scheint. Ebenso wie in ihrem Job will Hannah auch in erotischen Fragen die Fäden in der Hand behalten.
Deshalb möchte Hannah sich nicht ernsthaft auf einen Flirt mit dem Kellner eines Restaurants, in dem sie regelmäßig als Gast verkehrt, einlassen. Aber es amüsiert sie, dem wesentlich jüngeren Maurizio die Sinne zu verdrehen und ihn ein wenig an der Nase herumzuführen.
Sie spürt sein hilfloses, ungeschicktes Begehren und schürt es. Als Hannah eines Tages bemerkt, dass Maurizio ihr heimlich folgt und sie beobachtet, beschließt sie, ihn in ein erotisches Treffen mit dem verheirateten Tilman einzuspannen, um ihr eigenes Vergnügen zu steigern.

»Wir sehen uns« ist eine erotische Erzählung mit expliziten Darstellungen.

»Lebenshungrig war sie geblieben, überlegte Hannah, während der Lift hinaufrumpelte und sie sich weiter im Spiegel betrachtete, aber heißhungrig war sie nicht mehr. Das machte einen Unterschied.
Das polierte, dunkle Holz, das sie umgab, und das diffuse Licht im Aufzug zeichnete ihre Haut weich. Die halblangen, dunkelblonden Haare fielen in großen Wellen über die Schultern. Kontrollierter war sie und weniger sprunghaft und weniger gierig als damals, als sie jung war und sich das erste Mal einer Freiheit gegenübersah, in die sie sich stürzen konnte, wollte, musste.
Als sie jung war, hatte Hannah so gut wie nichts über die Liebe gewusst, außer, dass sie sie praktizieren wollte mit jedem, der sich anbot und zu haben war. Bei jeder Gelegenheit, die sich fand oder schaffen ließ. Sie hatte sich ausprobieren wollen, ohne sich die Fesseln des guten Benehmens anlegen zu lassen oder den Erwartungen ihres Umfeldes entsprechen zu müssen. Sie war schnell entflammbar gewesen. Nun, mit Anfang vierzig, brauchte es etwas mehr Raffinesse als damals vor mehr als zwanzig Jahren, um sich Vergnügen zu verschaffen.
Der Lift ruckte und kam im Obergeschoss zum Stehen.
Was ist nun besser, überlegte sie, während sie mit einem kräftigen Griff das Schutzgitter vor der Aufzugtür zusammenschob, das Wissen und die Kenntnis um die Dinge und wie man sie gestalten und lenken konnte oder die überwältigenden Gefühle, denen man sich ausliefern konnte, von denen man sich treiben lassen konnte?
Alles war gut, alles zu seiner Zeit.«