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Comics & Mangas

In Comics werden Geschichten in Form von aufeinanderfolgenden Bildern und Sprechblasen dargestellt. Comics sind eine eigenständige Kunstform, weisen jedoch Parallelen mit dem Film auf. Schon um 1900 wurden die ersten Comics in Tageszeitungen in Amerika veröffentlicht und haben seitdem Kultfaktor. Es gibt kaum einen Menschen, der die bekanntesten Comicfiguren Mickey Mouse und Donald Duck nicht kennt. In Amerika wurden mit der Zeit immer mehr Genres und Comicserien entwickelt, um eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen. Wenn Comics sehr erfolgreich sind, kommt es oft vor, dass sie zu Zeichentrickfilmen weiterverarbeitet werden, wie es zum Beispiel bei „Mickey Mouse“, „Die Schlümpfe“ oder „Asterix und Obelix“ der Fall war. Walt Disney gilt als der erfolgreichste Produzent von Comics und Zeichentrickfilmen.
Ein wichtiges Element der Comics ist die Lautmalerei, wie zum Beispiel „Peng!“, „Puff!“ oder „Klirr!“. Dadurch werden Geräusche und Töne zu einem klingenden Wort, das der Leser „hören“ kann. Ein schnelles Erzähltempo und häufige Perspektivwechsel sind ebenfalls typisch für Comics.
Mit nur wenigen Strichen erschaffen Comics ganze Welten. Comics können Gedanken mit Bildern ausdrücken. Jedes Bild ist ein kleines Kunstwerk. Und durch die Aneinanderreihung mehrerer Panels, also der einzelnen Bildkästen, entsteht ein Comicstrip, eine Bildergeschichte.
Comics sind schon lange nicht mehr nur für Kinder. Es gibt Comic-Geschichten für jede Altersgruppe.

Mangas sind die japanische Version der Comics. Diese unterscheiden sich stark von den uns bekannten Comics aus Amerika. Denn sie gehen in eine andere Stilrichtung und sind sehr charakteristisch. Deshalb werden Mangas häufig als eigene Kunstform betrachtet. Eines der auffälligsten Merkmale japanischer Comics sind die großen Augen der Figuren, wodurch sie niedlich und süß wirken, was sie wiederum sympathisch aber auch exotisch wirken lässt.
Der Manga-Boom begann in Japan bereits nach dem Zweiten Weltkrieg und auch heute sind Mangas noch sehr erfolgreich. Sie machen ein Drittel aller japanischen Printmedien aus. Auch in der japanischen Kultur sind Mangas ein fester Bestandteil und kaum mehr wegzudenken. Selbst Bilder auf alltäglichen Gegenständen, wie zum Beispiel Gebrauchsanweisungen oder Hinweisschilder, sind manchmal im Stil des Mangas gestaltet.
Doch Mangas sind nicht nur in Japan sehr beliebt. Auch in den westlichen Nationen sind die Menschen von der japanischen Version der Comics fasziniert, besonders die Jugend. Denn sie haben einen gewissen Exotikfaktor. Ihr einzigartiger Stil macht sie unverwechselbar und unterscheidet sie von herkömmlichen Comics. Auch sind die Themen der asiatischen Comics sehr vielfältig, wodurch sie eine große Zielgruppe haben und bei vielen verschiedenen Menschen Interesse wecken. Besonders durch die Comics, die speziell Mädchen ansprechen sollen und dementsprechend mädchengerechte Themen behandeln, ist das Publikum größer geworden. Die amerikanischen Comics waren nämlich eher für die männliche Leserschaft interessant.
Bei Manga gibt es verschiedenste Genres und sie kennen kaum eine Eingrenzung, wenn es um Themen, Alter oder Geschlecht geht. Zu den erfolgreichsten Manga-Serien zählt „One Piece“. Weltweit wurden über 460 Millionen Exemplare verkauft.

Wer nicht gerne Bücher liest und sich Geschichten lieber durch Bilder erzählen lässt, für den sind Comics und Mangas genau das richtige. Die Figuren werden greifbarer und die Geschichten lebendiger. Sie sind Buch und Film gleichzeitig und das macht sie für viele so reizvoll.